Ihr Zahnarzt und Parodontologe in Freiburg: Gesundes Zahnfleisch – feste Zähne

Die chronische Entzündung des Zahnbetts ist die häufigste Ursache für den Zahnverlust bei Erwachsenen! Die Hauptursache der Parodontitis ist ein bakterieller Zahnbelag. Wird der Belag nicht entfernt, wandern die Bakterien von den Zähnen in dass Zahnfleisch und siedeln sich in Zahnfleischtaschen rund um die Zähne an. Die Folge ist eine Zahnfleischentzündung, erkennbar an einer Rötung, Schwellung und Druckempfindlichkeit des Zahnfleisches sowie am häufigen Zahnfleischbluten. Die Parodontologie hat die Aufgabe, Zahnbetterkrankungen durch Vorsorge zu verhindern und durch Therapien zu behandeln!

Das Tückische an der Volkskrankheit Parodontitis: Sie verläuft in der Regel schmerzfrei und oftmals unbemerkt, wenn die Kontrolle in der Zahnarztpraxis fehlt!

Informationsblatt: Parodontitis und Allgemeinerkrankungen


Die Zahnfleischtaschen werden mit der Zeit immer tiefer und führen langfristig zum Schwund des Zahnfleisches und somit zur Lockerung und schließlich zum Verlust der Zähne. Doch die Parodontitis gefährdet nicht nur unsere Mundgesundheit, sondern kann den gesamten Körper krank machen. Sie steht nachweislich in Zusammenhang mit Allgemeinerkrankungen wie:

  • Diabetes mellitus
  • Fettstoffwechselstörungen und Adipositas
  • Osteoporose
  • Rheumatoide Arthritis
  • Schlaganfall
  • Störungen des Herz-Kreislauf-Systems

In unserer Praxis in Freiburg haben wir uns auf die Parodontologie spezialisiert! Wir beschäftigen uns also mit der Lehre von dem, was sich um die Zähne herum befindet. Genau darum geht es – das Zahnbett. Ein gesundes Zahnbett ist die Voraussetzung für gesunde festsitzende Zähne und Implantate. Dabei unterstützt Sie Ihre Spezialistenpraxis in Südbaden!

Informationsblatt: Parodontologie

 Die Behandlung von Parodontitis

Das Ziel einer Parodontitisbehandlung ist es, die Entzündung zum Stillstand zu bringen und einen stabilen, gesunden Zustand des Zahnbetts wiederherzustellen. Die Behandlung gliedert sich in drei Phasen:

  1. Vorbeugung
  2. Therapie
  3. Erhaltung

Vorbeugung: Das individuelle Prophylaxeprogramm

Im Rahmen einer Prophylaxe in unserer Praxis erkennen wir Anzeichen für krankhafte Veränderungen an Zähnen und Zahnfleisch. Um festzustellen, ob Sie an einer Parodontitis leiden, messen wir die Tiefe der Zahnfleischtaschen und überprüfen die Lockerungsgrade der Zähne. Röntgenaufnahmen zeigen uns den Zustand des Kieferknochens. Zu einer gründlichen Analyse der Zahn- und Mundgesundheit gehört auch die Frage nach den Lebensgewohnheiten. Folgende Faktoren erhöhen das Risiko für eine Parodontitis:

  • Rauchen
  • Alkoholkonsum
  • Mangelhafte Mundhygiene
  • Hormonumstellung z. B. während der Schwangerschaft

Auch ein schlecht eingestellter Diabetes beeinflusst die Schwere einer Parodontitis.

Im Rahmen einer Parodontitisvorsorge zeigen Ihnen unsere Dentalhygienikerinnen, was Sie selbst gegen den schädlichen Zahnbelag tun können. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln sie ein Prophylaxeprogramm, das auf Ihre Mundgesundheit zugeschnitten ist. In vielen Fällen kann die Erkrankung allein durch diese Maßnahmen zurückgedrängt und ein stabiler Zustand wiederhergestellt werden.

Therapie: So behandeln wir Parodontitis

Ist die Schädigung des Zahnfleisches bereits fortgeschritten, reichen Prophylaxemaßnahmen allein nicht mehr zur Regeneration aus. Als qualifizierter Spezialist der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DGParo) weiß Dr. Ralf Quirin, dass Parodontitis ein heimtückischer und schleichender Prozess ist, der von den Betroffenen oft erst sehr spät wahrgenommen wird. Nur mit speziellen Maßnahmen können wir die Erkrankung langfristig zum Stillstand bringen:

  1. Reinigung der Wurzeloberflächen mit feinen Instrumenten
  2. Entfernung von festsitzenden Ablagerungen
  3. Glätten der Wurzeloberflächen
  4. Entfernung von entzündetem Gewebe
  5. Kontrolle nach einigen Wochen und Analyse des Zustands

Zahnerhalt

Der Behandlungsphase schließt sich eine Erhaltungsphase in unserem speziellen Recall-Programm an, um den Therapieerfolg dauerhaft zu sichern. So stellen wir sicher, dass die Parodontitis nicht wiederkehrt, sondern Zahnbett und Zähne langfristig gesund bleiben.

Der Patient muss ein Bewusstsein für eine gewissenhafte Zahnpflege zu Hause entwickeln. Andernfalls ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Parodontitis erneut aufritt. Regelmäßige Termine zur Prophylaxe in unserer Praxis mit einer professionellen Zahnreinigung sind Grundvoraussetzung, um das Zahnfleisch bei der Heilung zu unterstützen.

Haben Sie Fragen? Melden Sie sich bei uns und legen Sie den Grundstein für eine gute Mundgesundheit.
Rufen Sie uns an unter: 0761 71040

Parodontalchirurgie: Für einen gesunden Zahnhalteapparat

Das Ziel der Parodontalchirurgie ist die Regeneration des Zahnhalteapparates. Dazu zählen:

  • Zahnfleisch
  • Zahnzement
  • Zahnfach
  • Wurzelhaut

Aufgrund einer Parodontitis kann sich das Zahnfleisch zurückziehen und der Knochen an Substanz verlieren. Das hat zur Folge, dass die Zähne keinen Halt mehr finden und ohne Behandlung auszufallen drohen. Hinzu kommt die ästhetische Komponente: Frei liegende Zahnhälse sind nicht nur unschön, sondern auch besonders hitze- und kälteempfindlich.

Mit der Parodontalchirurgie stellen wir Funktion und Ästhetik des Zahnhalteapparates wieder her!

Behandlungsmöglichkeiten der Parodontalchirurgie

  • Regenerative Parodontalchirurgie/Emdogain
    Zum Wiederaufbau von Gewebe- und Knochen gibt es verschiedene Verfahren der sogenannten gesteuerten Geweberegeneration (GTR), z.B. mithilfe von bioaktiven Materialien, Membrantechnik oder auch mittels Wachstumsproteinen wie der Emdogain-Therapie.
  • Ästhetisch-plastische Parodontalchirurgie/Rezessionsdeckung
    Mithilfe eines mikrochirurgischen Eingriffs werden freiliegende Zahnhälse mit Zahnfleisch von umliegenden Zähnen oder einem Zahnfleischtransplantat wieder bedeckt und das ästhetische Bild des gesunden Zahnfleischs wiederhergestellt. Umgekehrt können auch unästhetische Zahnfleischüberschüsse vermindert werden.

Die chirurgischen Eingriffe können Sie selbstverständlich ganz entspannt mithilfe von Lachgas oder einer Narkose erleben. Wir legen auch großen Wert darauf, minimalinvasiv zu arbeiten. Das bedeutet, dass wir nur wenig Gewebe bei der Operation verletzen. Dafür verwenden wir moderne Ultraschallinstrumente, die außerdem das Infektionsrisiko minimieren und die Wundheilung beschleunigen.

Haben Sie Fragen zur Parodontalchirurgie? Melden Sie sich bei uns. Rufen Sie uns an unter: 0761 71040

Schleimhauttransplantation: Wir bauen Ihr Zahnfleisch wieder auf!

Mit einer Schleimhauttransplantation korrigieren wir zurückgegangenes Zahnfleisch und schützen Ihren Zahn! Wenn sich das Zahnfleisch zurückzieht, offenbaren Sie bei jedem Lächeln auffällig lange und schmale Zähne. Das ist unschön und für Sie durchaus schmerzhaft!

Hat sich das Zahnfleisch erst zurückgebildet, reagieren die Zähne empfindlicher und werden anfälliger für Karies. Weitere Schäden am Zahn sind nicht unwahrscheinlich. Gründe für den Rückgang des Zahnfleisches sind zum Beispiel:

  • Starkes Schrubben mit der Zahnbürste
  • Eine unbehandelte Parodontitis
  • Altersbedingte Faktoren

Eine Schleimhauttransplantation korrigiert diese Defekte.

Schleimhauttransplantation: Die Behandlung

Bei der Schleimhauttransplantation entnehmen wir ein kleines Stück der Mundschleimhaut aus der Gaumenpartie. Anschließend vernähen wir das Transplantat mit dem Zahnfleisch oder verbinden es mit einer speziellen Klebetechnik. Es dauert nur wenige Wochen, bis das Schleimhauttransplantat mit dem Zahnfleisch verwachsen und wieder voll belastbar ist.

Wichtig ist, dass vor der Schleimhauttransplantation die Parodontitis erfolgreich behandelt wurde. Nur ein gesunder Zahnhalteapparat gewährleistet eine optimale Einheilung des Implantats! Mehr über die Schleimhauttransplantation erfahren Sie in unserer Praxis. Vereinbaren Sie einfach einen Termin, und wir beraten Sie gern ausführlich.

Möchten Sie mehr wissen zum Thema Schleimhauttransplantation?
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